Auf ein Neues  - Sprachferien in der Bibliothek und im Tourismusbüro

Simone, 18, berichtet: Wie schon im letzten Jahr beschloss ich drei Wochen meiner Sommerferien in Ambazac, der Partnergemeinde von Eckental, zu verbringen, um meine Französischkenntnisse vor dem bevorstehenden Abitur noch einmal zu vertiefen.

Dieses Mal wusste ich jedoch sehr bald, bei welcher Gastfamilie ich während meiner Praktikumszeit wohnen würde. Am 8. August ging dann die Reise los, voller Vorfreude alte Freunde aus den vergangenen Jahren wieder zusehen. Ich lebte mich sehr schnell ein, da ich meine Gastfamilie kannte und die Arbeitsstellen in der Bibliothek und im Tourismusbüro mir nicht mehr unbekannt waren. Die Arbeitszeiten waren von Dienstag bis Samstag jeweils von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, mit einer zweistündigen Mittagspause. Sowohl in der Bibliothek als auch im Tourismusbüro war mir der Kontakt mit den Franzosen sehr wichtig, wobei es natürlich auch zu kleinen Verständigungsschwierigkeiten kam.

Die Freizeit sollte auch nicht zu kurz kommen. Auf dem Programm standen ein Einkaufsbummel in Limoges, ein Tiergarten- und ein Museumsbesuch und eine Nacht in einer Disko. Außerdem verbrachte ich viel Zeit mit meiner französischen Freundin und anderen Familien, die ich aus den Jahren zuvor schon kannte. Die Zeit verging wie im Flug und dann hieß es nach drei Wochen  schon wieder Abschied zu nehmen, mit der Hoffung, dass man sich im nächsten Jahr entweder in Eckental oder in Ambazac wieder sieht. Zurück fuhr ich dann am 30. August das erste Mal mit dem Zug von Limoges nach Paris Austerlitz. Nach einer kurzen Fahrt mit der Pariser Métro ging es ab Paris Est weiter mit der Bahn über Frankfurt nach Nürnberg.

Ich kann nur sagen, dass es sich erneut gelohnt hat diese Reise zu unternehmen und eines ist sicher: ich war nicht das letzte Mal in Ambazac.