In den frühen Morgenstunden am Mittwoch, den 8. Mai 2013 starteten 18 Erwachsene aus Eckental und Umgebung sowie 29 SchülerInnen vom Gymnasium Eckental, um die 1098 km entfernte französische Partnerstadt,  Ambazac in der Region Limousin, zu besuchen.

Nach 14 Stunden voller freudiger Erwartung lenkte das erfahrene und unterhaltsame Ehepaar Kerner den Bus vor die Mehrzweckhalle in Mitten des beschaulichen und pittoresken Ortes Ambazac. Eine beeindruckende Menge Ambazacer begrüßte den eintreffenden Reisebus mit frenetischem Applaus. Ein magischer Moment, wenn man bedenkt, dass sich die meisten deutsch-französischen Paarungen vorher noch gar nicht begegnet waren.

Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennengelernt hat. Nach diesem Motto erfolgte die Aufteilung der jeweiligen Besucher auf die Gastfamilien relativ unbürokratisch oder vielleicht eher französisch angesichts der vielen herzlichen Umarmungen und Küsschen. Wie jedes Jahr ist es auch diesmal wieder gelungen, die Gäste in Familien rund um die Partnerstadt unterzubringen, denn das ist auch einer der größten und interessantesten Vorzüge eines solchen Austausches. Nicht immer ein leichtes Unterfangen, weder für die französischen noch für die deutschen Familien, im Hinblick auf den stressigen Alltag und die  Vielzahl von Terminen.

Sinnvollerweise wurde der erste Tag in den Gastfamilien von dem Organisationsteam Helmut Hüttenrauch (1. Vorstand) und Christine Bajus (2. Vorstand) zur freien Verfügung gestellt. So hatte man Gelegenheit zu verschiedenen Unternehmungen je nach Alter und Interessen.

Am Abend war eine Gruppe Jugendlicher zu Gast in einem lokalen Radiosender. Hier kamen in einem Interview Unterschiede im Leben der jungen Franzosen und der Deutschen zur Sprache, es wurde aktuelle französische Musik gespielt und Einblicke in die Radiowelt gewonnen.

In den nächsten beiden Tagen gab es für Jung und Alt ein Potpourri aus verschiedenen Unternehmungen. Von einer Weinprobe über die Besichtigung eines Ambazacer Steinbruchunternehmens bis hin zu Shopping- und Sightseeingtouren war alles dabei. Das gute Essen und der leckere Wein seien hier besonders erwähnt, die nicht nur die Atmosphäre aufgelockert, sondern auch viel Raum und Zeit für gute und interessante Gespräche geboten haben.

Der letzte Abend fand einen besonders harmonischen Ausklang, wobei die Mehrzweckhalle (salle de fêtes) buchstäblich zu einer großen Fete mit zahlreichen Tanzeinlagen avancierte.

Mit vielen Eindrücken und positiver Stimmung wurde am Sonntagmorgen die Heimreise nach Eckental angetreten.

Insgesamt war der Aufenthalt in Ambazac natürlich viel zu kurz, aber ganz sicher gibt es ein Wiedersehen im nächsten Jahr hier in Eckental!

 

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