Vom 25.Mai bis 1. Juni besuchten uns 33 Erwachsene und 28 Jugendliche aus Ambazac und Umgebung.

Vom 29. Mai bis zum 01. Juni 2014 war es endlich wieder einmal so weit. Endlich konnten wir unsere französischen Freunde aus der Partnergeimende Ambazac im Limousin wieder willkommen heißen.  Gleich nach ihrer Ankunft bereiteten wir ihnen einen erfrischenden Empfang und die beiden neugewählten Bürgermeisterinnen, Ilse Dölle aus Eckental und Josette Libert aus Ambazac nutzten die Gelegenheit um ein paar Worte an die Gastfamilien und deren französischen Besuch zu richten. Am Abend der Ankunft ging es für manchen von uns schon weiter im Programm. Frau Libert, die Bürgermeisterin von Ambazac, wurde die Ehre zuteil, sich im Goldenen Buch von Eckental zu verewigen und den ersten zarten Kontakt mit unserer Bürgermeisterin Ilse Dölle und dem Gemeinderat Eckentals zu knüpfen.

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Am Freitag den 30. Mai stand uns allen ein straffes Programm bevor. Unsere jugendlichen französischen Gäste durften natürlich die schule besuchen; Entweder das Gymnasium Eckental, oder die Realschule in Gräfenberg - je nachdem, bei wem sie untergebracht waren. Bereits am frühen Morgen trafen sich die Erwachsenen um das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und - im Anschluss - Schloss Greifenstein zu besuchen, auf dem einst die Familie des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg lebte. Nach dieser ambitionierten Rundreise hatten wir uns den folgenden Festabend redlich verdient. Bis spät in die Nacht feierten wir unsere Partnerschaft mit gutem Essen, guten Gesprächen und guter Musik.

Für einige von uns ging das Programm am Samstag um die Mittagszeit schon weiter, um Forth - auch im Hinblick auf die dortige jüdische Geschichte - zu besichtigen. Am Nachmittag durfte natürlich auch ein Besuch der Kärwa in Eckenhaid nicht fehlen, die glücklicherweise an diesem Wochenende stattfand. Dieses Fest stellte auch einen wundervollen Ausklang des kurzen, aber intensiven Besuchs dar und es bleibt mir nicht viel mehr zu sagen, als dass wir uns schon auf nächstes Jahr freuen, wenn es für uns wieder heißt: "Auf geht's nach Ambazac!"

Obwohl Frankreich und Deutschland das Herz von Europa sind, gibt es doch ein paar kleine Unterschiede

Dazu eine kleine Anekdote von einer Gastfamilie:

Beim Freundschaftsabend machten unsere französische Austauschschülerin Mathilde und ihre Freundin das erste Mal Bekanntschaft mit der fränkischen Küche.

Als die Suppenterrine auf den Tisch gestellt wurde, schauten beide sehr skeptisch hinein und überlegten miteinander was wohl in der Suppe schwimmt. Da beide mit dem Begriff "Pfannkuchensuppe" nichts anfangen konnten, erklärte ich ihnen, dass es sich dabei um eine Art geschnittener Crêpes handelt, die man in die Suppe gibt.

Die Reaktion: riesengroße Augen und beide wie aus einem Mund "Crêpes? Dans la soupe?"

Letztendlich schmeckte ihnen die Pfannkuchensuppe, jedoch konnten sie sich mit den Leberknödeln nicht anfreunden. Und ich unterließ es lieber zu erklären, aus was Leberknödel bestehen, denn ich wollte die beiden Mädchen nicht noch mehr schockieren.

Übrigens: Unseren fränkischen Gaumen schmeckte sowohl die Pfannkuchensuppe mit Leberknödeln als auch das anschließende Essen hervorragend!