Informationen zu den Jahren von 2000 bis 2010

„Neue Gesichter und neue Ziele“

- Im 22. Jahr ist die Partnerschaft lebendiger denn je –

22 Jugendliche und 28 Erwachsene – der älteste 78 Jahre alt! - haben sich per Bus, Auto und Flugzeug am Fronleichnamsdonnerstag auf den Weg gemacht, um unsere Freunde in Ambazac zu besuchen. 60% den Mitreisenden waren ganz besonders aufgeregt, da es für sie das erste Mal war, ihre 1100km weit entfernte Partnergemeinde zu besuchen.

Am Freitag durften die Jugendlichen mit ihren Gastschülern in die Schule gehen, um einmal zu erleben wie es in einer französischen Schule zugeht. Die jüngeren besuchten das collège (Mittelstufe) in Ambazac während die älteren mit in das lycée (Oberstufe) nach Limoges durften.


Karte Ambazac DordogneDie Erwachsenen unternahmen zur selben Zeit einen Ausflug an die Dordogne. 

 

Der Samstag wurde individuell mit den Gastfamilien gestaltet. Die meisten Erwachsenen unternahmen einen Bummel durch Limoges, wogegen die Jugendlichen Erfrischung am See oder in der Eiskunsthalle beim Schlittschuhlaufen suchten. Einige nahmen an einem Fußballturnier des A.S. Ambazac teil.

Abends trafen sich alle Gäste und Gastfamilien zu einem lockeren "Apéritif dînatoire" (eine Art kleines Abendessen) Hier wurden die Erfahrungen ausgetauscht und natürlich Pläne für das nächste Jahr geschmiedet.

Folgendes wurde diskutiert und die ersten Schritte zur Realisierung andiskutiert:

      Die Teilnahme von zwei Jugendfußballmannschaften des FC Eschenau an einem Turnier in Ambazac oder Limoges

      Das gemeinsame Musizieren der Jugendlichen vom Jugendorchester Eckental und der Musikschule Ambazac

      Und natürlich dürfen auch die jungen Sänger aus den beiden Gemeinden nicht fehlen. Diesen Teil würde Frau Büttner, die hier die Bartholomäus Singers betreut, übernehmen.

Als Termin wird das Himmelfahrtwochenende 2010 priorisiert.

Am Sonntag früh stand leider schon wieder der Bus bereit um uns nach Hause zu fahren. Um die Fahrzeit zu verkürzen erzählten einige ihre individuellen Erlebnisse und sprachen über ihre Ängste, Erwartungen, Erlebnisse und gaben ein kurzes Fazit ab:

Herr Christann (1. Vorsitzender FC Eschenau):

Mein persönliches Highlight war die spontane (von den Franzosen bereits eingeplante) Teilnahme meiner beiden Jungs an einem französischen Fußballturnier. Oliver und Mathias spielten im Trikot des A.S. Ambazac und holten mit ihrer "neuen" Mannschaft den 1. Platz.

Herr Fink (lokaler Historiker):

Um Erinnerungen aufzufrischen gingen wir auch in ein Ambazacer Restaurant. Die Wirtin holte sofort einen englischen Gast der als Dolmetschen unsere Erinnerungen weitergab. Das nenne ich Völkerverständigung! Auch die schönen Landschaft ist eine Reise wert.

  Frau Büttner (Bartholomäus Singers):

Meine Befürchtung war, dass mein Wortschatz zu gering sei. Jedoch kann man mit wenigen Worten GANZ VIEL sagen. Als mich meine neue Freundin bei einem Galeriebesuch der Chefin des Hauses mit den Worten „mon amie“ (meine Freundin) vorstellte, war ich total aus dem Häuschen.


Volker aus Oberlindelbach:

Diese Liebenswürdigkeit und Bereitschaft gleich voll integriert zu werden, sodass ich auch an einem Treffen mit dem hiesigen Fanclub teilnehmen konnte, ist fantastisch.

Anna eine Schülerin aus einer Latein Klasse:

Ich kam in eine Familie in der die Tochter deutsch und die Eltern ein wenig englisch sprachen. Außerdem gibt es ein Wörterbuch und mit Hände und Füße kann man auch eine ganze Menge ausdrücken. So kann ich nur jedem sagen: „man kann sich super verständigen, auch wenn man die Sprache nicht spricht!“

Tobias – Schüler – lernt das 2. Jahr Französisch:

Als ich erfuhr dass ich alleine in eine Gastfamilie soll, bekam ich etwas Angst. Schnell habe ich aber gesehen, dass sich diese Befürchtungen in Wohlgefallen aufgelöst hatten. Denn die Franzosen haben mich verstanden!

Ich kann nur jedem empfehlen mit zu fahren und am besten alleine in eine Familie zu gehen, da man dann „gezwungen“ zu reden.

 

Weitere Anmerkungen:

- endlich können wir in Französisch fluchen – die Schule ist da viel lockerer, kein Frontalunterricht - soviel Liebenswürdigkeit, mit der Zeit kann das einem etwas nerven – wir möchten keine Stunden missen - ich wäre noch 5 Std. länger gefahren - wir freuen uns jetzt schon auf den Gegenbesuch! -

 


Schifffahrt auf der Dordogne

An Bord der "Gabares Norbert", einem traditionellen Flussschiff, entdeckten wir die schönsten Burgen, Schlösser und Dörfer des Dordogne-Tales und die reizvolle Landschaft.
Ausgangspunkt: La Roque-Gageac

Besuch des mittelalterlichen Städtchen "Domme", welches heute zu den schönsten Dörfern Frankreichs gehört.

Christine Bajus

 

Auch im Jahre 2009 ist der PSK Eckental-Ambazac auf dem Eckental Weihnachtsmarkt zu finden.

28. + 29.11.2009 - 1. Adventswochenende

Das Angebot war wieder reichhaltig:

  • Heidelbeerglühwein
  • Kinderglühwein
  • Crêpes süß und deftig
  • und selbstgebackene Madeleine, "Enten" und "Gänse"

DANKE an alle Helfer!

Eckental goes Hollywood

Dies war das Motto des diesjährigen Eckentaler Marktfestes.

Seit 22 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Eckental und Ambazac

Eckental fährt nach Ambazac 30.04.-03.05.09

Der Besuch von 36 Jugendlichen und 12 Begleitern, die in Eckental dann von drei verschiedenen Vereinen parallel betreut wurden, war jedoch eine Premiere.

  • Schülerinnen und Schülern der Musikschule Ambazac
  • der Sparten Orchester und Chor
  • sowie aus zwei Jugend Fußballmannschaften des AS Ambazac.

Untergebracht wurden alle Franzosen in Privatfamilien. Tagsüber wurden sie größtenteils von den Eckentaler Vereinen in extra organisierten Workshops bzw. bei Fußballturnieren betreut.  

Zwei Tage lang wurde viel geprobt, gesungen und gekämpft. Die Jugendlichen hatten dabei so viel Spaß, dass kurzerhand die Übungszeiten verlängert wurden.3043
Kommuniziert wurde während der Proben in Englisch, Französisch, Deutsch und natürlich mit viel Gestik und Mimik.   Die Musiker der "Ecole de musique d'Ambazac" unter der Leitung von Jean-Yves Guy-Duché, dem Direktor der Musikschule und ihrem Orchesterleiter Olivier Costa übten zusammen mit den Jugendlichen der "Jugendkapelle Eckental" unter der Leitung von Ingo Kürten.

Die Sängerinnen und ein Sänger des Chors aus Ambazac probten unter der Leitung von Catherine Laurent zusammen mit den "Bartholomäus Singers" der evang. Kirchengemeinde Eschenau unter der Leitung von Frau Büttner.
Die Arbeitsergebnisse der Musiker und Sänger zeigten uns allen am Samstagabend, dass Musik keine Grenzen kennt. Beide Gruppen konnten im Rahmen eines großen Konzerts am Samstagabend das französische und deutsche Publikum begeistern. Und sich selbst auch - war es doch ein einmaliges Erlebnis für sie, ein Konzert zu bestreiten mit Musiker-Kollegen aus einem anderen Land, mit denen man noch nie vorher zusammen gespielt hatte, ja, die man zwei Tage vorher noch gar nicht gekannt hatte!

Philippe Noussart, Organisator des Partnerschaftskreises in Ambazac sprach am Darbietungsabend von einem "deutsch-französischen Philharmonischen Orchester" :-), das unbedingt wieder in dieser Form spielen sollte - vielleicht auch in Ambazac. 

Fussball kleinGleichzeit fanden auch die Aktivitäten der Fußballer statt. Am Freitagvormittag konnten die französischen Gäste unter Leitung ihres Präsidenten Bernard Vergonzanne sowie einem aktiven Trainerstab die Profis vom 1. FCN beim Training beobachten und sich vielleicht auch Tipps und Tricks holen für die bevorstehenden Turniere der B- und C-Jugend, das von der JFG Eckental (JuniorenFörderGemeinschaft Eckental) auf dem Gelände des FC Eschenau ausgetragen wurde.
Ambazac sicherte sich an beiden Tagen den Sieg, was auch am Samstagabend gefeiert und geehrt wurde.
Die frz. Fußballspieler freuten sich nach langer Nachtfahrt mit wenig Schlaf ganz besonders über ihren überwältigenden Erfolg. Man verabschiedete sich mit den Worten: "Hoffentlich gibt es bald wieder solch ein Länderspiel in Eckental oder Ambazac".  

Welcher internationale Geist in Eckental eingekehrt war, zeigte sich auch am Freitag zum Mittagessen beim Dixieland-Fest des Vereins Eschenauer Kulturlokschuppen Seku e.V.: Hier hatte man extra für unsere Gäste die Speisen- und Getränkekarte sowie ein Informationsblatt über die Geschichte der "Seku" und die Aktivitäten des Vereins ins Französische übersetzt!  

Viel zu schnell verging wieder die gemeinsame Zeit, und Sonntagmorgen hieß es Abschied nehmen von den neuen Freunden.
Aber vielleicht kann die eine der andere Freundschaft schon bald wieder gepflegt werden, bei unserer Fahrt im Juni nach Ambazac.

Unser besonderer Dank gilt den Gastfamilien, Herrn Bürgermeister Glässer und sowie den Vorständen von Jugendkapelle, Bartholomäus Singers und Fußballvereinen, die das Treffen mit organisiert und somit auch das tolle Treffen ermöglicht haben.

28.+ 29. Juni: Marktfest

baguette_wein
P6290056
P6290058
P6290059
P6290060
P6290061
P6290069
P6290072
1/8 
start stop bwd fwd
CrepeBacken
Eschenauer-Kirw-2008-001
Eschenauer-Kirw-2008-002
Eschenauer-Kirw-2008-003
Eschenauer-Kirw-2008-005
Eschenauer-Kirw-2008-006
Eschenauer-Kirw-2008-007
Eschenauer-Kirw-2008-008
Eschenauer-Kirw-2008-009
Eschenauer-Kirw-2008-010
Eschenauer-Kirw-2008004
Eschenauer-Kirw-2008011
01/12 
start stop bwd fwd
Der Partnerschaftskreis war wieder mit Glühwein und Crêpes am Eckentaler Weihnachtsmarkt vertreten.

Auch in Ambazac wird gefeiert!

Eine zwanzigjährige Partnerschaft zwischen den Gemeinden Eckental und Ambazac, im französischen Limousin, hat sich längst zu gut funktionierenden Freundschaften zwischen den Bewohnern beider Gemeinden entwickelt.

Der von den beiden Altbürgermeistern Hänfling, Eckental und Gagnadre, Ambazac am 19. Juni 1987 ins Leben gerufene Bund zwischen beiden Gemeinden, wurde von je einem Partnerschaftskreis in Eckental und in Ambazac mit Leben erfüllt.

Längst sind gegenseitige Besuche im jährlichen Rhythmus, sowie intensive Kontakte zwischen beiden Fischereivereinen und regelmäßiger Schüleraustausch des Eckentaler Gymnasiums mit dem Collège von Ambazac nicht mehr aus der Partnerschaft wegzudenken.

Das heurige,  zwanzigjährige Jubiläum der beiden Partnergemeinden war mit einem Besuch der Ambazacer in Eckental im Mai, angeführt von Frau Bürgermeister Elisabeth Maciejowski., mit großem Programm eröffnet worden.

Der Gegenbesuch einer Eckentaler Delegation, angeführt von Eckentals 1. Bürgermeister Wilfried Glässer und Repräsentanten der im Gemeindrat vertretenen Parteien, fand vom 25. - 29. Oktober in Ambazac statt. Höhepunkt dieses Besuches war der Festabend, auf dem die freundschaftlichen Beziehungen der beiden Gemeinden gewürdigt wurden, die sich in den vergangenen zwanzig Jahren entwickelt haben. Die Eckentaler, die sehr zahlreich mit Bus und PKW anreisten, waren nicht nur vom Rahmenprogramm sondern vor allem von der überwältigenden Gastfreundschaft der Ambazacer Familien beeindruckt.

Wie lebendig diese Partnerschaft ist, beweisen neue Kontakte auf Vereinsebene (Feuerwehr, Budoclub) und einem Gesellenaustausch zwischen einem Eckentaler und einem Ambazacer Handwerksbetrieb.

Der nächste Besuch der Ambazacer nach Eckental ist bereits für den 1. Mai 2008 fest eingeplant und steht unter dem Motto „Freunde besuchen Freunde“.

20 Jahre Partnerschaft zwischen Eckental und Ambazac!

Drei Tage wird in Eckental gefeiert! 70 Franzosen sind aus Ambazac gekommen.

  • Donnerstag 17.05.2007
    • Ankunft
  •  Freitag, 18.05.2007
  • Festabend in der Mehrzweckhalle mit den  Eckentaler Musikanten,  der Tanzgruppe "Stief", den "Lou Gerbassou" einem Büffet und einen "Geburtstagskuchen"
Programm Festabend Pressemitteilung
2007 Programm 2007 Festabend Pressemitteilung
  • Samstag, 19.05.2007
    • Besuch in Regensburg.
    • Fest an den Ebacher Weiher
  • Sonntag, 20.05.2007
    • Abschied  

Der 11. Eckentaler Weihnachtsmarkt war für uns wieder eine tolle Ereignis.

Zwei Tage lang bemühten sich die vielen Crêpe- und Glühweinköche unsere vielen großen und kleinen Besuchern zu verwöhnen. Vielen Dank an unsere Mitglieder, für die geleistete Arbeit. Nicht zu vergessen die vielen guten Geister vor und hinter der Bude.
Ein noch größeres Dankeschön geht an unsere Französischen Gäste. Drei Damen und drei Herren der Volkstanzgruppe

Lou Gerbassou, bzw. des franz. Partnerschaftskreise haben uns am Stand mit ihren französchen Spezialitäten unterstützt. Außerdem habe sie in ihren tollen Tracht die Besucher des Weihnachtsmarktes mit ihren Liedern auch noch unterhalten.

Vom 24. bis 28. Mai war der Partnerschaftskreis Eckental-Ambazac wieder mit einer großen Reisegruppe zu Besuch in der Partnerstadt.

Insgesamt 57 Personen hatten sich auf die Reise gemacht, der Großteil mit dem Bus, andere per Flugzeug oder Privat-Pkw. Bemerkenswert war auch diesmal wieder das überwältigende Interesse bei der Jugend: 27 Kinder und Jugendliche waren dabei.
Auf dem Besichtigungsprogramm stand diesmal::

  •  Le Moulin du Gôt, eine alte Wassermühle 
  • die alten Markthalle von St. Léonard 
  • eine kleine Schnapsbrennerei in Limoges, die Distillerie du Centre

Nach der Ankunft am Salle des Fêtes Mittwoch abends wurden wir auf die Gastfamilien verteilt. Neben den vertrauten Gesichtern sahen wir auch etliche neue, z.B. ein englisches Ehepaar. Jim spricht fließend Französisch und Deutsch und ist mit großem Schwung dabei. Interessant in diesem Zusammenhang: Schon mehr als 1% der Bevölkerung von Limoges sind neu zugewanderte Briten. Flugpreise von 20 ? zwischen London und Limoges sowie das ruhigere Leben im Limousin locken viele Neubürger über den Kanal. 

Der Donnerstag wurde mit den Familien verbracht, zum Ausruhen, Spazierengehen oder für Ausflüge. 

Am Freitag ging es eine halbe Stunde Fahrt ostwärts, nach St. Léonard de Noblat. Hier ist das Grab des Heiligen Leonhard. In Frankreich ist er Patron der Gefangenen; Ketten und Fußfesseln sind Teil seines Wappens. In Deutschland gilt er als Schutzherr der Pferde; ?Leonhardi-Ritte? in vielen Orten erinnern an ihn. Der Jakobsweg nach Santiago di Compostela führt direkt durch die Kirche. 
Unser Ziel war Le Moulin du Gôt, eine alte Wassermühle, die eine restaurierte Papiermanufaktur von 1522 und ein Druckereimuseum enthält. Wir erlebten die Herstellung von Papier, vom Zermahlen der Grundstoffe wie Stroh oder Bekleidungsreste bis zum Schöpfen der Bögen für Kunstdrucke. Nebenan in der Druckerei werden auf Maschinen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert die unterschiedlichsten Druckerzeugnisse hergestellt.

Das Mittagessen gab es in der alten Markthalle von St. Léonard, die extra für uns geöffnet worden war. Danach blieb noch Zeit für einen Espresso oder einen Rundgang im Ort. Nachmittags wurden die Jugendlichen im Informatiksaal des Collège erwartet. Hier gestalteten sie mit ihren französischen Freunden zweisprachige Internetseiten und hatten viel Spaß dabei. Betreut wurden sie von einem Lehrer der Grundschule, Herrn Marc Deloménie.

Die Erwachsenen besichtigten eine kleine Schnapsbrennerei in Limoges, die Distillerie du Centre aus dem Jahr 1789. Dort werden heute noch auf handwerkliche Art vor allem Apéritifs und Liköre produziert. Bei einer kleinen Verkostung wurde auch erwähnt, dass es im Jahre 1900 noch 48 Schnapsbrennereien in Limoges gab. Das angeschlossene Musée des Distilleries Limougeaudes zeugt davon. 


Der Tag klang mit dem Festabend aus: 164 Gäste genossen ein Menü mit Spezialitäten aus dem Limousin und feinem Rotwein. Wir hatten zum Apéritif einige Fässchen Bier mitgebracht. 
Für die musikalische Unterhaltung hatte das Comité de jumelage ausgesprochene Spezialisten engagiert. Der Direktor des Radiosenders France Bleu Limousin aus Limoges machte Disko wie im Radio, der berühmte Jazzer und Chansonnier Pat Giraud und die begeisternde Sängerin Julie Morillon boten ein Live-Konzert vom Feinsten.

Die Kinder der Sudetendeutschen Volkstanzgruppe unter der Leitung von Herrn Kahnt konnten mit ihren Tänzen und Liedern allerdings gut dagegenhalten und wurden vom Publikum mit herzlichem Applaus belohnt. 

Am Samstag war dann Zeit für private Aktivitäten, während sich die Vorstände der beiden Partnerschaftskreise zu einer gemeinsamen Sitzung trafen. Thema war die Vorbereitung des 20jährigen Partnerschaftsjubiläums im kommenden Jahr. Die Sitzung wurde, wie es sich gehört, mit einem gemeinsamen Apéritif beschlossen. 


Am Abend gab es ein Benefizkonzert in der Kirche von Ambazac, zu dem wir Gäste aus Deutschland eingeladen waren: Ein Männerchor, ausgewählt aus verschieden Chören der Region, riss das Publikum mit seinem Mix aus Klassik, deutschen! Volksliedern bis zu Popmusik regelrecht mit. Vielleicht besteht Interesse, diesen Chor zu unserem Jubiläum 2007 nach Eckental einzuladen? 

Am Sonntagmorgen hieß es Abschied nehmen, der Bus wartete. Gegen 23 Uhr waren wir dann wieder wohlbehalten zuhause in Eckental. Vielen Dank von hier aus an unsere französischen Freunde und Gastgeber für ihre Mühe und den wunderschönen Aufenthalt. Danke auch an unsere Chauffeure Harald und Birgit, die uns perfekt betreuten und die lange Busreise sehr sicher, angenehm und kurzweilig gestalteten. Besonders zu erwähnen ist auch die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Eckental und den Bezirk Mittelfranken - herzlichen Dank dafür!

Herr Georg Hänfling verstirbt.

Am 2. Februar 2006 verstirbt der Altbürgermeister, Herr Georg Hänfling.

Her Hänfling hat die Partnerschaft zwischen Eckental und Ambazac sehr unterstürzt und am 19. 6. 1987 als 1.Bürgermeister von Eckental mit seinen Kollegen Anfré Gagnadre die Partnerschaftsurkunde unterschrieben.

Wir werden dem  Mitbegründer der Partnerschaft zwischen Eckental und Ambazac stets ein ehrendes Andenken bewahren

 

P2080001
P2080002
P2080003
P2080004
P2080005
P2080114
P2080115
P2080116
P2080117
P2080118
P2080119
P2080120
P2080121
P2080122
P2080123
P2080124
P2090006
P2090007
P2090008
P2090009
01/20 
start stop bwd fwd

Der PSK veranstaltet für seine Mitglieder auf der Wiese bei der Frohnhofer Mühle ein Fest.

  • Boule-Spiel und Turnier (aus Spaß an der Freud)
  • Crêpes-Selber-Backen
  • Fotoausstellung - Besuch aus Ambazac an Himmelfahrt 2005 -
  • mit anschließendem Verkauf der Fotos
  • (Frivole) Chansons mit dem bezaubernden Duo Madame Enorme
  • Begrüßung unserer neuen Mitglieder
  • Neuigkeiten aus Ambazac
  • Lockere Gespräche und Kennen lernen

Mein Aufenthalt in Ambazac (Pfingstferien 2005)

Da mir Französisch so toll gefällt und ich es gerne noch viel besser könnte und mich außerdem Frankreich und die Menschen dort interessieren, beschloss ich, meine Pfingstferien dort zu verbringen. Glücklicherweise gibt es den Partnerschaftsverein Eckental-Ambazac, der eine französische Gastfamilie fand, die so freundlich war, mich für die Ferien bei sich aufzunehmen. Hierfür nochmals ganz herzlichen Dank! Hilfreich war für mich, dass ich die Familie Adelaine mit Tochter Aimie schon vorab treffen durfte, als sie zusammen mit einer Reisegruppe aus Ambazac an Himmelfahrt nach Eckental kamen. Für diese 3 Tage des Aufenthaltes war Aimie dann auch Gast bei mir zuhause und wir konnten uns schon mal kennen lernen. Wir verstanden uns auch sehr schnell, obwohl es manchmal schwerfiel etwas so auszudrücken, wie man es sagen wollte. Aber wenn die Umschreibversuche scheiterten, gab es ja immer noch das Wörterbuch ;-) Am Dienstag nach Pfingsten war es dann so weit!

Meine Reise nach Frankreich startete vom Flughafen München aus. Es war mein erster Flug überhaupt und meine erste Reise allein und deshalb war ich doch einigermaßen aufgeregt. Zumal ich auch noch in Lyon umsteigen musste und die Zeit dafür sehr knapp war. Es hat dann letztendlich aber doch alles geklappt und ich war am Ziel! Am Flugplatz von Limoges (kein Vergleich mit dem in München, eher ein großes Zelt) wurde ich dann ganz lieb von Mme Adelaine und Aimie empfangen und obwohl es schon fast halb zehn am Abend war, hatte die Familie extra wegen mir noch mit dem Essen gewartet.  

Mir ist aufgefallen, dass die Essgewohnheiten in Frankreich ganz anders sind als zum Beispiel bei mir zuhause. Die Franzosen essen weniger oft und dafür mehr auf einmal. Meistens gibt es zuerst eine Vorspeise, dann eine Hauptspeise, danach Käse und manchmal noch eine Nachspeise. Und dazu natürlich immer Baguette. Ich hätte gar nicht gedacht, dass Franzosen wirklich zu (fast) allem Baguette essen. Allerdings habe ich nirgendwo Froschschenkel oder ähnliches gesehen und darüber war ich auch ziemlich froh. Aber genug vom Essen und zurück zur Familie.

Die Adelaines haben sich ganz toll um mich gekümmert, haben mir ständig zu Essen und zu Trinken und alles mögliche angeboten, wollten mir alles zeigen und mich überall mit hinnehmen. M. Adelaine kennt sich in der ganzen Gegend von Ambazac und Limoges super aus und konnte mir ganz viel erklären und erzählen.

Wenn die Franzosen langsam mit mir sprechen versteh ich sie ziemlich gut, nur bei normalem Sprechtempo verstehe ich (noch) nicht sehr viel. Aber die Leute mit denen ich mich unterhalten habe, wussten ja, dass ich Deutsche bin und haben dann gut verständlich gesprochen. Ich habe sowieso den Eindruck, dass in Frankreich (zumindest da wo ich war) viel weniger Dialekt und Umgangssprache als in Deutschland gesprochen wird. Aber vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet.

Ein Problem mit der Sprache hatte ich allerdings, als ich an den beiden Mittwochen im ?centre aéré? war, einer Art Kinderhort, in dem Kinder zwischen ungefähr drei und zehn Jahren tagsüber untergebracht sind. Und diese Kinder sind es nicht gewöhnt, langsam zu reden und deshalb hatte ich am Anfang etwas Probleme sie zu verstehen. Das hat sie aber nicht gestört, sie wollten trotzdem immer mit mir spielen und haben mir selbstgemalte und selbstgebastelte Sachen geschenkt. Beim zweiten Besuch hat die Verständigung dann auch schon besser geklappt.

Überhaupt waren alle, mit denen ich mich unterhalten habe wirklich sehr nett. Allen voran M. Noussat, der meinen Aufenthalt mit organisiert hat (Merci bien!). Auch die Leute in der Touristenifromation, in der Bücherei, in der Post, Freunde und Bekannte von Aimie und ihren Eltern! Und auch alle anderen, die ich jetzt nicht genannt habe. Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass Franzosen offensichtlich allgemein höflicher sind als Deutsche und öfter ?merci?, ?pardon? und ?excuse(z)-moi? sagen, wenn man das so verallgemeinern kann. Mir war das fast ein bisschen zuviel, ich kam mir da manchmal vor wie ein unhöflicher Trampel.

Sehr interessant fand ich den Unterricht im Lycée Gay-Lussac in Limoges, wohin ich Aimie dreimal begleitet habe. Allerdings habe ich außer in Deutsch, Mathe und Englisch eher weniger verstanden. Den Deutsch-Unterricht fand ich teilweise richtig lustig, obwohl es mich schon gewundert hat, dass manche Schüler nach 3 Jahren Unterricht immer noch nicht wussten, dass es ?ich bin? und nicht ?ich ist? heißt. Aber ich glaube auch, dass Deutsch sehr schwer zu erlernen ist, wenn es nicht die Muttersprache ist. Jetzt bin ich auch sehr froh darüber, dass ich nur von 8.10 bis 13.15 Uhr Unterricht habe und nicht von 8 bis 17 Uhr in der Schule sitzen muss, weil das wirklich ziemlich anstrengend ist. Dann habe ich lieber weniger Ferien und ein bisschen mehr Hausaufgaben.

Alles in allem hatte ich viel Spaß in Frankreich und habe auch viel gelernt. Wenn ich darf, will ich auf jeden Fall wieder hin.

Ich kann es jedem nur empfehlen, dem französisch auch so gut gefällt wie mir, auch mal so eine Reise zu unternehmen, wenn er die Möglichkeit hat. Salut Nora

58 Personen aus Ambazac und Umgebung kommen an Himmelfahrt nach Eckental. Darunter 23 Jugendliche und 1 Kind. Das ist eine der größten Gruppen seit Bestehen der Städtepartnerschaft.   Es sind viele bekannte Gesichter, aber auch etliche neue dabei. Alle werden privat in Gastfamilien aufgenommen.


Besonders hervorzuheben: Die Schülerinnen und Schüler des Collège Jean Moulin bleiben eine Woche in Eckental. Sie werden am Unterricht im Gymnasium teilnehmen und viele gemeinsame Aktivitäten mit ihren deutschen Gastgebern unternehmen. Dann werden sie mit einem vom Collège eigens organisierten Bus wieder abgeholt.

Kinder-Ferienprogramm und Altenheim

Madlen, 15, berichtet: In diesen Sommerferien (2004) war ich für vier Wochen als Praktikantin in unserer Partnergemeinde Ambazac. Zwei Wochen als Betreuerin im Kinderferienprogramm, dann zwei Wochen im Alten- und Pflegeheim.

Los ging's am Samstagabend, 13. August, mit dem Flugzeug von Nürnberg nach Paris. Dort holte mich "Gastfamilie No. 1", mit dem Zug ab. Wir kannten uns schon vom Austausch mit dem Partnerschaftskreis her, sie haben eine Tochter mit 16 Jahren, das passte perfekt. Gleich am nächsten Mor­gen fuhren sie mit mir ins Futuroscope nach Poitiers, in ein Studiogelände voller IMAX-Kinos. Dann war es vorbei mit den Ferien, denn in den beiden Folgewochen habe ich von 9 - 17 Uhr im Rahmen des Kinderferienprogramms im Centre de'Animation mitgearbeitet. Dort können Eltern, die arbeiten müssen, ihre Kinder tagsüber abgeben. Die Kinder waren zwischen 4 und 10 Jahre alt, und meistens waren bis zu 25 Kinder anwesend.

Es gab ein ausgefülltes Programm, vormittags wurde z.B. ge­spielt, gemalt oder gebastelt, nachmittags gab es Ausflüge. Da waren wir z.B. mit den Kindern einmal in Limoges im Kino (Die Kühe sind los) oder in Guêret in einem riesigen Park mit Wölfen und danach in einem Labyrinth aus Büschen. Es war manchmal wirklich anstrengend, weil es so viele Kinder waren, und es gab immer irgendeinen, der etwas von mir wollte. Ich versuchte sie zu verstehen, was mir anfangs sprachlich sehr schwer fiel. Auch bei Gesprächen, wo ich zuzuhören versuchte, verstand ich in den ersten Tagen nur einzelne Worte. Sie haben zwar versucht, extra langsam zu sprechen, aber ich habe es trotzdem nicht immer verstanden. Wir haben dann versucht, uns mit Hilfe des Wörterbuchs zu ver­stän­digen, mit Englisch oder mit den Händen. Die Kinder haben dann begonnen, mir Sachen zu er­klären, indem sie darauf gezeigt oder es gemalt haben.

In der Mittagspause traf ich mich mit Simone, die zu der Zeit auch in Ambazac gearbeitet hat. Diese gemein­samen Mittagessen waren für mich sehr wichtig, weil ich mit Simone beim Essen endlich wieder Deutsch reden konnte - und ein bekanntes Gesicht gesehen habe.

Am nächsten Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie in einem berühmten sehr alten Dorf, in Collonges-la-Rouge, erbaut aus rotem Buntsandsein, mit vielen verwinkelten Gassen und kleinen Souvenirläden. Danach ging es in den Gouffre de Padirac (Schlund von Padirac), eine Tropfstein­höhle mit einem Fluss, auf dem man 103 Meter unter der Erde Boot fahren kann.

Während meiner Zeit bei Gastfamilie No. 1 war auch deren Oma aus Portugal zu Besuch. Sie sprach nur portugiesisch, und wir hatten viel Spaß beim Gestikulieren.

Die zweite Hälfte meines Aufenthalts verbrachte ich bei Gast­familie No. 2, dem Direktor des Alten­heims, langjährigen Freunden von uns. Sie haben zwei kleine Söhne, der eine ist 15 Monate alt, der andere 11 Jahre. Mit dem älteren habe ich öfters abends gespielt; ich habe ihm Mühle beigebracht. Tagsüber habe ich in dem Altenheim in Muret gearbeitet, das gleich neben ihrem Haus liegt.

Am Anfang war es für mich schon etwas gewöhnungsbedürftig, ich hatte ja noch nicht viel mit einem Alten- und Pflegeheim zu tun gehabt. Im Eingangs­bereich sah ich gleich neben der Tür viele ältere Leute sitzen, einfach nur in die Gegend schauend und warten, dass etwas passiert. Aber es passiert nichts. Eine Frau fragte mich jedes Mal, wenn ich an ihr vorbei ging, ob ich sie zur Toilette bringen kann. Sie hat das jeden gefragt, der an ihr vorbei kam. Eine andere kam jede 5 Minuten an die Rezeption und fragte etwas. Ich antwortete ihr, sie sagte ja und ging. Aber nach 5 Minuten kam sie wieder und fragte das gleiche. Es gab aber glücklicherweise auch noch viele andere, die noch ganz wach sind.

Im Altenheim habe ich Monsieur Gilles geholfen, er macht die Animation, das heißt er sorgt für die Unterhaltung der Heimbewohner. Es gab einen Malkurs oder Gymnastik. Einmal waren wir mit 8 Personen in Ambazac auf dem Markt. Jede Woche kommt ein alter Herr, der Vater des Direktors, mit seinem Keyboard und singt mit den Heimbewohnern.

Mit einer älteren Dame, sie stammt aus dem Elsass, ging ich einmal für ein paar Stunden in den Park. Sie konnte noch etwas Deutsch sprechen. Sie wurde ganz fröhlich und hat mir ein paar deutsche Lie­der, Oh Tannenbaum und andere, vorgesungen. Ich habe sie in ihrem Rollstuhl geschoben, da sie nicht lange laufen konnte. Wir saßen dann in der Wiese und sie hat mir viel erzählt. Während wir im Park waren, ist sie richtig aufgeblüht. Sie kam mir plötzlich nicht mehr vor wie 83. Und als ich ihr dann noch geholfen habe, barfuss im Gras zu laufen, hat sie wie ein Kind gestrahlt. Es hat mich sehr be­rührt, wie diese alte Frau über etwas, was für mich selbstverständlich ist, so glücklich sein konnte.

In diesem Altenheim habe ich eine Deutsche kennen gelernt, die dort als Krankenschwester arbeitet. Sie hat mich für einen Abend zu sich und ihrer Familie eingeladen. Eine andere Frau aus der Klinik hat mich ein  Wochenende zu sich nach Limoges genommen. Es hat mich sehr erstaunt, wie mich Menschen, die mich vorher gar nicht kannten, einfach mit offenen Armen empfangen haben!

Für mich war es eine sehr schöne Zeit, mit vielen Erlebnissen und Begegnungen. Und vor allem das Essen! Es gab so viel zu essen, Vorspeise, Hauptgericht, Salat, Käse und zum Schluss noch ein Des­sert. Und das mittags und abends. Zum Frühstück habe ich oft Pain au chocolat, Schokoladenbröt­chen gegessen. Ich liebe diese Schokobrötchen, leider gibt es sie hier nicht in der Qualität.

Mein letztes Wochenende durfte ich in Paris verbringen, mit einer Kollegin aus dem Altenheim. Diese Stadt ist einfach traumhaft, ich kann es eigentlich fast nicht beschreiben. Ich staunte nur noch. Freitag­abend bummelten wir über den Mont­martre. Vorher mussten wir sehr viele Trep­pen hoch­stei­gen, aber es hat sich ge­lohnt. Von dort oben konnte ich auf ganz Paris hinunter­schauen. In der Ferne blinkte der Eiffel­turm, die ganze Stadt war ein Lichtermeer. Paris war ein toller Abschluss; und was mich auch sehr gefreut hat: am Ende konn­te ich mich viel leichter verständigen und habe auch viel verstanden - viel mehr als zu Beginn meines Aufenthalts!?

Auf ein Neues  - Sprachferien in der Bibliothek und im Tourismusbüro

Simone, 18, berichtet: Wie schon im letzten Jahr beschloss ich drei Wochen meiner Sommerferien in Ambazac, der Partnergemeinde von Eckental, zu verbringen, um meine Französischkenntnisse vor dem bevorstehenden Abitur noch einmal zu vertiefen.

Dieses Mal wusste ich jedoch sehr bald, bei welcher Gastfamilie ich während meiner Praktikumszeit wohnen würde. Am 8. August ging dann die Reise los, voller Vorfreude alte Freunde aus den vergangenen Jahren wieder zusehen. Ich lebte mich sehr schnell ein, da ich meine Gastfamilie kannte und die Arbeitsstellen in der Bibliothek und im Tourismusbüro mir nicht mehr unbekannt waren. Die Arbeitszeiten waren von Dienstag bis Samstag jeweils von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, mit einer zweistündigen Mittagspause. Sowohl in der Bibliothek als auch im Tourismusbüro war mir der Kontakt mit den Franzosen sehr wichtig, wobei es natürlich auch zu kleinen Verständigungsschwierigkeiten kam.

Die Freizeit sollte auch nicht zu kurz kommen. Auf dem Programm standen ein Einkaufsbummel in Limoges, ein Tiergarten- und ein Museumsbesuch und eine Nacht in einer Disko. Außerdem verbrachte ich viel Zeit mit meiner französischen Freundin und anderen Familien, die ich aus den Jahren zuvor schon kannte. Die Zeit verging wie im Flug und dann hieß es nach drei Wochen  schon wieder Abschied zu nehmen, mit der Hoffung, dass man sich im nächsten Jahr entweder in Eckental oder in Ambazac wieder sieht. Zurück fuhr ich dann am 30. August das erste Mal mit dem Zug von Limoges nach Paris Austerlitz. Nach einer kurzen Fahrt mit der Pariser Métro ging es ab Paris Est weiter mit der Bahn über Frankfurt nach Nürnberg.

Ich kann nur sagen, dass es sich erneut gelohnt hat diese Reise zu unternehmen und eines ist sicher: ich war nicht das letzte Mal in Ambazac.

Emeline aus Ambazac macht bei der Firma Conrad in Röckenhof ein Praktikum

Ein voller Bus und mit Pkw angereiste Eckentaler Bürger verbrachten vom 20. bis 24. Mai wieder vier erlebnisreiche Tage in der Eckentaler Partnerschaftsgemeinde Ambazac im Limousin .

So viele Schüler wie noch nie.

Die Reise wurde, wie in den vergangenen Jahren, vom Partnerschaftskreis Eckental-Ambazac organisiert und durchgeführt, dieses Mal mit dem Eckentaler Reisebusunternehmen Harald Kerner. Besonders erfreulich war, dass etwa die Hälfte der Eckentaler Reisegesellschaft Schüler des Eckentaler Gymnasiums waren und damit weit mehr als in den vergangenen Jahren. Sie nahmen die Gelegenheit war, ihre an der Schule erlernten Französischkenntnisse praktisch anzuwenden und in das Leben einer französischen Familie hinein zu schnuppern.Schler in Ambazac

Herzliche Begrüßung.

In diesem Jahr wurden die Eckentaler von den Gemeinderäten Porzel und Kerner sowie dem Leiter der Verwaltung Herr Robert Kretz begleitet. Die Begrüßung durch die französischen Gastgeber war wieder besonders herzlich, auch für die Eckentaler Bürger, die das erste Mal mitreisten. Ein besonderes Lob gilt hier dem neu formierten Partnerschaftskomitee in Ambazac unter Leitung von Philipp Noussat (Gaby Levasseur, die bisherige Leiterin gab Ende 2003 den Vorsitz aus familiären Gründen ab). 

Umfangreiches Programm.

Dem neuen Komitee war es nicht nur gelungen, wieder alle angereisten Eckentaler privat bei Familien unter zu bringen, sondern auch ein umfangreiches, gemeinsames Programm zu organisieren. Man verzichtete dieses Mal auf längere Ausflüge und legte mehr Wert auf persönliche, familiäre Kontakte. Dadurch hatte man mehr Zeit mit den Gastgebern Meinungen auszutauschen und die gelernten Französischkenntnisse anzubringen. Gelegenheit hierzu bot eine gemeinsame Besichtigung der Erwachsenen mit ihren Gastfamilien in Limoges bei der Porzellanmanufaktur Bernardaud. 

Die Eckentaler Gymnasiasten trafen sich mit den Jugendlichen der Gasteltern zur gleichen Zeit im Gemeindesaal von Ambazac bei einem gemeinsamen afrikanischen Trommelkurs und anschließendem Mittagessen.  Der Höhepunkt des gemeinsamen Zusammentreffens war der Festabend am Freitagabend, mit Ansprachen der Bürgermeisterin Madame Maciejowski und den beiden Vorsitzenden des jeweiligen Partnerschaftskreises. Bei einem festlichen Essen mit Musik und Tanz wurden die freundschaftlichen Bande vertieft bzw. neu geknüpft. 

Der vom französischen Komitee am Sonntagnachmittag organisierte gemeinsame Spaziergang um Ambazac mit einem Quiz-Parcours mit deutsch-französischen Fragen (z.B. was bedeuten die Buchstaben TGV und ICE oder wie kräht ein Hahn in Frankreich und wie in Deutschland) kam bei den französischen Gasteltern und den deutschen Gästen sehr gut an. Mit Erfrischungen und einem gemeinsamen Erinnerungsfoto klangen nicht nur der gelungene Nachmittag sondern auch vier wundervolle Tage unter Freunden aus.

Nächstes Jahr erneutes Treffen in Eckental.

Wie harmonisch die vier Tage verliefen, zeigte die überschwängliche Verabschiedung der deutschen Gäste durch die französischen Gastgeber am Montag morgen mit vielen Umarmungen und Küssen und dem gemeinsamen Versprechen im nächsten Jahr ein neues Treffen in Eckental zu organisieren.

Lob den Straßenbau

Aufgrund der jedes Jahr besser ausgebauten französischen Straßen haben wir unser zu Hause bereits nach 13,5 Stunden Reisezeit am Montag Abend wieder erreicht. Unser Busfahrer, Herr Kerner, nahm sein Mandat so ernst, dass er nach Ankunft in Eckental (1.250 km) noch an einer Ausschuss-Sitzung des Gemeinderats teilnahm.

Simone K. vom Gymnasium Eckental ist in Ambazac.

Simone in der Bücherei

Ferien einmal anders

Schon im Januar 2003 hatte ich beschlossen meine Ferien einmal anders, und zwar in Ambazac, der Partnergemeinde von Eckental, zu verbringen. Zudem wollte ich auch ein Praktikum absolvieren, um meine Französischkenntnisse für meinen jetzigen Französisch-LK weiter zu vertiefen. Kurz vor meiner Abfahrt wurde mir erst mitgeteilt, welche Gastfamilie mich aufnehmen würde. Als es dann am 7. August 2003 endlich so weit war und ich nachmittags in Ambazac eintraf, hatte ich doch ein mulmiges Gefühl. Wie ist meine Gastfamilie und wie wird es sein, drei Wochen in einem fremden Land zu verbringen? Der Empfang war jedoch sehr herzlich und auch meine Gastfamilie und deren Tochter, die schon andere Partnerschaftsmitglieder und Praktikantinnen aufgenommen hatten, erwiesen sich als sehr freundlich. Da ich schon vorher dreimal über das Gymnasium Eckental mit dem Partnerschaftsverein in Ambazac war und ich zumindest die Umgebung kannte, lebte ich mich sehr schnell ein. Schon am Samstag ging es dann zum ersten Mal in die Gemeindebücherei von Ambazac, wo mir Nathalie, Martine und Christine zur Seite standen.
Meine Aufgaben waren: Bücher einsortieren, ausgeben, katalogisieren und den Kontakt mit den Leuten aufnehmen. Außerdem durfte ich auch im Tourismusbüro arbeiten. Dort halfen mir Céline und Stéphanie. Die meiste Zeit verbrachte ich damit französische Redewendungen ins Deutsche zu übersetzen. Die Arbeit machte mir sehr viel Spaß und deshalb verging die Zeit wie im Flug. Mir blieb natürlich auch Zeit um meine Freundin und auch andere Freunde und Familien wiederzutreffen, die ich von früheren Besuchen kannte. Außerdem durfte sowohl ein Stadtbummel in Limoges, eine Spritztour rund um Ambazac und das Nachtleben nicht fehlen. Ich wurde auch in die französische Küche eingeführt.

Als es dann am 28. August 2003 hieß Abschied zu nehmen, war ich sehr traurig die Familie, die Menschen, die ich lieb gewonnen hatte, und die Umgebung wieder zu verlassen. Eines jedoch war mir bei meiner Abreise schon klar und zwar, dass ich erstens diese Ferien und die damit gesammelten Erfahrungen niemals vergessen werde und zweitens, dass ich nächstes Jahr erneut nach Ambazac fahren möchte.
Ich kann nur jeden dazu ermutigen, solch eine Reise zu unternehmen, die einem die Mentalität eines fremden Landes näher bringt und dadurch auch die Sprachkenntnisse verbessert werden.
Bedanken möchte ich mich noch einmal beim Partnerschaftsverein Eckental - Ambazac, der mir erst diese Reise ermöglicht und vermittelt hat.

Besuch aus Ambazac - 26 Erwachsene und 15 Jugendliche sind diesmal dabei!

Offizielle Programmpunkte:

  • Auf den Spuren der Hugenotten"
  • Rundgang durch Erlangen
  • Sommerfest auf dem Gelände des Fischereinvereins Eckental

Aufbau und Einräumen ...

.. Dekorieren ...

... und Feiern

36 Erwachsene und 27 Schülern machen sich per Bus und per Auto auf den Weg nach Ambazac um dort den 15. Geburtstag noch einmal zu feiern.
u.a. Ausflug nach Aubusson.

Toller Festabend im 'Salle de Fête' mit den Eckentaler Musikanten.

Programm vom 3. - 6.Okt 2002

15. Jahre Partnerschaft

9. - 12.5.2002

48 Personen davon 16 Schüler und 2 Lehrerinnen fahren nach Eckental.

Anreise:

  • Besichtigung des Schlosses in Heidelberg.
  • Empfang im Bezirk mit Sylvie Feja in Ansbach.
  • Empfang in Eckental

Neben dem kulturellen Ausflug nach Bayreuth (Theater, Oper, Park, Haus Wanfred und die Eremitage) und einem Festabend in der Mehrzweckhalle wurde in Eckenhaid ein Baum - eine Esskastanie - zum 15. Geburtstag der Partnerschaft (11.Mai 2002) als Partnerschaftbaum gepflanzt.

Aurelie T. aus Ambazac macht hier Praktikum.

RocAmadour2  RocAmadour3  RocAmadour1

38 Erwachsene und 12 Schüler fahren nach Ambazac.

  • Besichtigung der Messe in Limoges (Consumenta),
  • Stadtbesichtigung mit der kleinen Eisenbahn
  • und Ausflug nach Rocamadour und zur Gouffre De Padirac

 

Rocama1

 

Feuerwehr Eckental

Einige "Feuerwehrmänner" nehmen am 9.12.2000 am Téléthon in Ambazac teil.

Praktikum in Ambazac

Anja Thüringer aus Eckental ist in Ambazac.

Sie konnte sogar einen Tag mit verschiedenen Lehrern im Collège Jean Mullin verbringen.

31 Erw. und 12 Schüler in Eckental

31 Erwachsene und 12 Schüler fahren über Dinkelsbühl nach Eckental.
Ausflug durch das Altmühltal nach Kehlheim.
Schifffahrt durch den Donaudurchbruch nach Kloster Weltenburg.
Abstecher nach Regensburg.

2.5 - 28.5.2000 - Praktikum in Ambazac

Michael Merz aus Eckental macht ein Praktikum in der Bibliothek und im Verkehrsbüro in Ambazac.